Valsolda

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Zur Gemeinde gehören: Oria | Albogasio | San Mamete | Castello | Puria | Cressegno

Die rund 10 km von Lugano entfernte Gemeinde Valsolda liegt am nördlichen Ufer des östlichen, langen Arms des Luganer Sees und ist sowohl von Lugano als auch von Porlezza aus über die Strada Statale 340 zu erreichen. Sie hat kein eigentliches Zentrum, sondern besteht aus einer Anzahl von „frazione“ (Ortsteilen):

Cressogno, San Mamete, Albogasio und Oria liegen direkt am Ufer des Ceresio, Santa Margherita ebenfalls am Seeufer, jedoch gegenüber an der südlichen Seite des Seearms. An den Berghängen oberhalb des Nordufers liegen Loggio, Drano, Púria, Dasio und in exponierter Lage das wunderschöne, mittelalterlich geprägte Castello. Von der Schweizer Grenze in Gandria bis zum Teilort Cressogno Valsolda führt ein neu erbauter Tunnel durch das Valsoldatal (Länge 7 km, Statale Regina 340). Nach über 25 Jahren Bauzeit und immer wieder erfolgten Verschiebungen wurde der Tunnel im Oktober 2012 eröffnet. (Bild: Anton Heumann, www.swissandmore.de)

Hotel in Valsolda am Luganer SeeHotel Stella D’Italia ***

Redaktion: Bestes Hotel weit und breit; direkt am See, die Terrasse ist einfach nur wunderbar

Das Hotel Stella d’Italia liegt am Ufer des Luganersees, alle Zimmer bieten einen Balkon oder eine Terrasse mit schönem Seeblick. Das Hotel besitzt ein  von Reben überdachtes Restaurant…

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Santuario della Madonna della Caravina (Ortsteil Cressogno, Valsolda)
Die Kirche wurde während des 17. und 18. Jh. erbaut. Der erste Architekt war Carlo Buzzi zwischen 1639 und 1643. Später änderte die Kirche jedoch durch eine neoklassizistische Fassade von Carlo Barrera aus Valsolda, die 1866 vollendet wurde, ihr ursprünglich barockes Gesicht. Über dem Hochaltar ist das Marienbild erhalten, das der Kirche ihre Bekanntheit verlieh: Am Platz, wo heute die Kirche steht, ereignete sich einst ein Wunder. Am 11. Mai 1562, so ist überliefert, habe das Marienbild echte Tränen geweint und damit zahlreiche Kranke auf wundersame Weise geheilt. Eine Tafel an der Außenwand weist auf die „Miraculorum Matri Vallissolida“ hin. Noch heute wandeln Gläubige auf diesem Pilgerpfad, der Teil der „Via Regina“ ist, und ehren die Madonna mit einem Fest. Das Presbyterium und zwei Seitenkapellen wurden von Isidoro Bianchi aus Campione d’Italia zwischen 1648 und 1656 mit Fresken ausgeschmückt. Die Seitenkapellen sind der Hl. Jungfrau von Karmel und St. Dominikus gewidmet. Die hölzerne Orgel wurde 1675-1677 errichtet und befindet sich noch im Originalzustand. Die Kirche ist nachts in goldgelbem Licht angestrahlt und leuchtet weithin als Wahrzeichen über den See und bis nach Porlezza.